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Yoga

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| Achtsamkeit
Es gibt Momente, in denen der Körper einfach weiß, was er braucht: Ruhe, Erdung, ein Innehalten. Yoga bietet genau diesen Raum und gibt Anleitung zur Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Die Übungen in diesem Blogbeitrag laden dich ein, wieder bei dir selbst anzukommen. Sie unterstützen dein Nervensystem, schenken dir innere Ruhe und helfen dir dabei, mitten im hektischen Alltag auf eine einfache Art und Weise in Verbindung mit deinem Körper zu treten. Begleitend findest du ein YouTube-Video mit einer Yin-Wind Down Einheit, die du direkt ausprobieren kannst und auch eine Yoga Nidra Einheit für innere Balance.
Manchmal reicht eine einzige Haltung, um den inneren Lärm etwas leiser werden zu lassen. Das liegt daran, dass Übungen, z. B. aus dem Restorative Yoga oder Yin Yoga, gezielt auf das vegetative Nervensystem wirken, genauer gesagt auf den Parasympathikus, der für Erholung, Verdauung und Regeneration zuständig ist.
Wenn du dich bewusst in eine unterstützte Haltung begibst und dort mehrere Minuten verweilst, wird dein Körper in einen Zustand tiefer Entspannung begleitet. Stresshormone wie Cortisol sinken, der Atem wird ruhiger, der Herzschlag langsamer.
Gerade für Menschen, die ständig unter Anspannung stehen und dauerhaft funktionieren, planen und leisten, sind diese Übungen oft ein erster sanfter Zugang zu mehr Achtsamkeit.
Diese Übungen kannst du ganz einfach in deinen Alltag integrieren. Solltest du kein Yoga-Bolster zur Hand haben, kannst du auch gern eine Decke zusammenrollen oder ein anderes großes Kissen zur Hilfe nehmen.

Wirkung:
Diese Haltung fördert die Durchblutung, entlastet die Beine und beruhigt das Nervensystem. Sie wirkt regenerierend bei Erschöpfung, Kopfschmerzen oder innerer Unruhe. Besonders gut am Abend nach einem langen Tag.
So geht’s:
Lege dich auf den Rücken und strecke deine Beine senkrecht gegen eine Wand. Deine Hüften können dabei etwas Abstand zur Wand haben oder von einem Yogabolster unterstützt werden. Die Arme liegen locker seitlich. Schließe die Augen und bleibe 5–10 Minuten.
Tipp: Ein Augenkissen oder eine Decke über dem Bauch kann das Gefühl von Geborgenheit noch verstärken. Auch entspannende Musik oder Klangschalen-Meditation können hier sehr wohltuend wirken, wenn der Geist nicht ganz zur Ruhe finden möchte.
2. Supta Baddha Konasana – Liegender Schmetterling

Wirkung:
Die Herzöffner-Pose hilft dabei, Spannungen im Brust- und Beckenbereich zu lösen.Sie unterstützt emotionale Entlastung, beruhigt das Nervensystem und öffnet den Raum für Selbstfürsorge und spricht besonders das Anahata-Chakra (Herzraum) an.
So geht’s:
Lege dich mit dem Rücken auf ein Yogabolster oder eine gefaltete Decke. Die Fußsohlen berühren sich, die Knie sinken nach außen. Stütze deine Oberschenkel mit zwei Blöcken oder zusammengerollten Decken, damit sie vollständig entspannen können. Arme locker zur Seite, Handflächen nach oben.
Dauer: 5–10 Minuten oder so lange, wie es sich gut anfühlt. (Achte auf deinen unteren Rücken, wenn es hier schmerzhaft zieht, gehe aus der Position achtsam raus)
Tipp: Eine weitere Decke unter dem Kopf sorgt für angenehme Ausrichtung und Stabilität.
3. unterstützte Balasana (Kindeshaltung)
Wirkung:
Diese Haltung wirkt erdend und beruhigend, hilft bei mentaler Erschöpfung und bringt dich zurück ins Körpergefühl. Sie kann Spannungen im Rücken und Nacken lösen und schenkt ein tiefes Gefühl von Geborgenheit.
So geht’s:
Komme in den Fersensitz, die Knie weit geöffnet. Lege ein Yogabolster längs zwischen deine Oberschenkel. Beuge dich langsam nach vorne und lege Oberkörper und Kopf seitlich auf dem Bolster ab. Drehe den Kopf zur einen Seite und zur Hälfte der Zeit zur anderen. Dauer: 3–8 Minuten oder nur so lange wie angenehm.
4. Reclined Twist – liegende Drehung
Wirkung:
Diese sanfte Drehhaltung wirkt ausgleichend auf die Wirbelsäule, massiert die Bauchorgane und hilft, Spannungen im unteren Rücken und Schulterbereich zu lösen.
So geht’s:
Lege dich auf den Rücken und ziehe beide Knie zur Brust. Lasse die Knie zur rechten Seite sinken und platziere dort ein Kissen oder eine Decke unter deinen Knien. Die Arme liegen ausgestreckt seitlich oder in Kaktusform, der Blick geht sanft zur gegenüberliegenden Seite. Nach der Hälfte der Zeit wechsle die Seite.
5. Savasana – Tiefenentspannung mit Unterstützung

Wirkung:
Savasana ist die Königsdisziplin der Entspannung. Mit Unterstützung wird sie noch wirkungsvoller und tiefer. Sie beruhigt Herz und Atem, löst körperliche Spannungen und hilft, Gedanken loszulassen. Der Körper kann regenerieren, der Geist zur Ruhe kommen und der gesamte Körper kann voll und ganz loslassen.
So geht’s:
Lege dich flach auf den Rücken. Platziere ein Bolster oder eine gerollte Decke unter die Knie. Eine zweite gefaltete Decke kann den Kopf leicht anheben. Arme entspannt zur Seite, Handflächen nach oben.
Tipp: Decke dich zu, wenn dir schnell kühl wird. Ein Augenkissen kann die Tiefenentspannung intensivieren. Für wirklich tiefe Entspannung kannst du auch eine Yoga-Nidra Einheit praktizieren. Auf YouTube haben wir für dich eine 12-minütige Yoga Nidra Einheit für innere Balance.
Mit dieser entspannenden Yin Wind Down Einheit kommst du zur Ruhe und schenkst deinem Körper und Geist eine Auszeit:
Eine regelmäßige Yoga-Routine kann dich dabei unterstützen innere Ruhe und Entspannung in deinen Alltag zu integrieren. Es geht nicht darum, „alles richtig“ zu machen, sondern darum, dir liebevoll Zeit für dich zu nehmen. Hier ein paar Impulse für deine eigene Praxis:
In einer Welt, die oft laut und schnell ist, lädt Yoga dich dazu ein, bewusst innezuhalten, durchzuatmen und wieder bei dir selbst anzukommen. Schenke dir diese kleinen Momente der Ruhe.

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